Sprache ist der Schlüssel für Integration, Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben. Sie ist eine zentrale Voraussetzung, um Arbeit zu finden und langfristig den eigenen Lebensunterhalt sichern zu können.
Vor diesem Hintergrund sehen wir die aktuellen Pläne der Bundesregierung, Integrations- und Sprachkurse zu kürzen, äußerst kritisch. Werden Angebote reduziert oder der Zugang erschwert, verschlechtern sich die Chancen vieler Menschen unmittelbar – mit Folgen auch für den Arbeitsmarkt und die Kommunen.
Wie auch in den im Ausschuss vorgestellten Informationen deutlich wurde, sind Sprachkenntnisse entscheidend dafür, überhaupt Zugang zu Beschäftigung zu erhalten und gesellschaftlich anzukommen . Einschränkungen führen dagegen oft zu längerer Abhängigkeit von staatlichen Leistungen – und verlagern die Belastung letztlich auf die kommunale Ebene.
Die Grüne Ratsfraktion stellt sich daher klar gegen Kürzungen bei Integrationskursen, insbesondere wenn diese zu Lasten der Kommunen gehen.
Unser Anliegen ist:
– verlässliche und ausreichende Sprachkursangebote zu sichern
– Sprache als zentrale Schlüsselkompetenz für gesellschaftliche und wirtschaftliche Teilhabe anzuerkennen
– zusätzliche Belastungen für die Kommunen zu verhindern
Wer Integration ernst meint, muss in Sprache investieren – nicht kürzen.